Jugendlandtag 2019

Was uns bewegt

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Diskutiere mit Abgeordneten aus deinem Landtag.
Vertrete deine Meinung und diskutiere über deine Themen.
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Der sechste Jugendlandtag Baden-Württemberg tagte vom 26. bis zum 27. Juni 2019 im Landtagsgebäude in Stuttgart.

Im Rahmen des Beteiligungsprogramms “Was uns bewegt – Jugendliche und Landespolitik im Gespräch” des Landtags fand auch der inzwischen sechste Jugendlandtag statt. Dieses Jahr gab es u.a. ein Abgeordnetenvesper, bei dem die Landtagspräsidentin und die Abgeordneten des Landtags den Jugendlichen Rede und Antwort standen.

Die jugendlichen Delegierten für den Jugendlandtag wurden bzw. werden bei den regionalen Jugendkonferenzen im Programm “Was uns bewegt” bestimmt, die bereits seit Herbst 2014 laufen. Das Programm hat zum Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Baden-Württemberg über ihre Anliegen, Themen und Perspektiven mit den Politikerinnen und Politikern auf Landesebene diskutieren zu lassen. Diese Diskussionsplattform zwischen Politik und Jugendlichen soll die zukünftige Entwicklung des Landes mit beeinflussen.

wasunsbewegt-bw.de/jugendlandtag-2019

Der Jugendlandtag 2019 setzte sich durch Delegierte aus den regionalen Jugendkonferenzen zusammen. Diese finden noch bis Oktober in vielen verschiedenen Land- und Stadtkreisen statt. Die Delegierten werden von der regionalen Jugendkonferenz gewählt. Sie vertreten die Interessen und Anliegen der Jugendlichen aus den jeweiligen Stadt-und Landkreisen und bringen diese in den Jugendlandtag 2019 ein.

Beim Jugendlandtag werden überwiegend die Themen der Regionalkonferenzen, z.B.: Flüchtlingspolitik, Jugendpartizipation, Schulpolitik oder Europa, aufgegriffen und ausgearbeitet. Anschließend wird es eine Diskussion mit den Abgeordneten geben. Am Ende soll eine gemeinsame Empfehlung von den Jugendlichen an den Landtag übermittelt werden.

Neben den Vertreter*innen der regionalen Jugendkonferenzen waren auch weitere interessierte Jugendliche aus Baden-Württemberg eingeladen, am Jugendlandtag teilzunehmen.


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„Seien wir realistisch, verlangen wir das Unmögliche.“ Mit dieser Aufforderung französischer Jugendlicher aus den 68er Jahren begrüßt Landtagspräsidentin Muhterem Aras die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Jugendlandtags. „Junge Menschen besitzen eine große Kraftquelle“, zeigt sich Aras überzeugt und zählt auf: „Ideen und die Unerschrockenheit, das Unmögliche zu verlangen.
Ihr repräsentiert die Stimme der Jugend im Austausch mit den Abgeordneten und den Mitgliedern der Regierung“, so die Landtagspräsidentin.

Für den Jugendlandtag am Mittwoch, 26. Juni, und Donnerstag, 27. Juni 2019, waren 175 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg nach Stuttgart gereist.


Abschluss des Jugendlandtags 2019:

Abgeordnete erhalten prall gefüllte Hausaufgabenhefte von den Jugendlichen

27. Juni 2019

Stuttgart. Eineinhalb Tage intensiver Austausch liegen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Jugendlandtags 2019. Zum insgesamt sechsten Mal debattierten sie untereinander und mit Abgeordneten über politische Fragestellungen. Den Abschluss des Jugendlandtags bildete die Überreichung prall gefüllter Hausaufgabenhefte an Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz (CDU) am Donnerstagmittag, 27. Juni 2019. Darin haben die Jugendlichen handschriftlich ihre Forderungen an die Politikerinnen und Politiker notiert. „Wir werden diese Themen mitnehmen“, versicherte die Landtagsvizepräsidentin und lobte die Jugendlichen für ihre Professionalität, mit der sie den Jugendlandtag angegangen seien: „Ihr seid erstklassige Botschafter der Demokratie.“

Für den Jugendlandtag am Mittwoch, 26. Juni, und Donnerstag, 27. Juni, sind 175 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg nach Stuttgart gereist – so viele wie noch nie bei einem Jugendlandtag. Einige von ihnen haben, wie insgesamt 1.500, an den 22 Regionalkonferenzen teilgenommen. „Ihr repräsentiert die Stimme der Jugend im Austausch mit den Abgeordneten und den Mitgliedern der Regierung“, sagte Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) in ihrer Begrüßungsrede am Mittwoch. Sie betonte: „Junge Menschen besitzen eine große Kraftquelle: Ideen und die Unerschrockenheit, das Unmögliche zu verlangen.“

In insgesamt neun verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Jugendlichen interessiert und engagiert mit Themen wie Klimaschutz, Digitalisierung und Mobilität, andere Gruppen debattierten zu Bildung, Jugendbeteiligung und Ehrenamt oder zur Zukunft Europas und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Am Mittwochspätnachmittag stießen dann die Abgeordneten dazu. Die Jugendlichen erarbeiteten in engagierten Diskussionen ihre Kernforderungen. Die wichtigste war dabei die Absenkung des Wahlalters auf Landesebene. Der Workshop Mobilität war sich einig, dass die Politik ein Landesticket für Baden-Württemberg einführen solle, das nicht mehr als einen oder zwei Euro am Tag kostet. Die Jugendlichen, die sich mit Klimaschutz befassten, fordern eine Verschärfung der Regelungen für Massentierhaltung, sowie ein Verbot der Fleischwerbung und Schockbilder vergleichbar mit denen auf Zigarettenpackungen.

Bereits am Mittwochabend fand das sogenannte „Spitzen-Vesper“ statt, an dem sich Abgeordnete aller Fraktionen und Mitglieder der Regierung beteiligten. Höhepunkt des zweiten Tages war die jugendpolitische Debatte, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendlandtags live verfolgen durften.

„Wir haben einen tollen Jugendlandtag mit intensiven Diskussionen zwischen Jugendlichen und Landtagsabgeordneten erlebt“, fasste Reiner Baur, Vorsitzender des Landesjugendrings, seine Eindrücke zusammen. „Durch den Jugendlandtag wurde klar, dass die Jugendbeteiligung auf Landesebene konsequent ausgebaut werden muss. Das bedeutet zunächst, das Wahlalter auf allen Ebenen abzusenken. Das heißt für uns aber auch, dass Jugendliche durch den Jugendlandtag aktiv die Landespolitik mitgestalten können müssen. Daran werden wir mit dem Landtag weiter arbeiten.“

Der Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. organisiert den Jugendlandtag gemeinsam mit dem Landtag von Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Ring politscher Jugend Baden-Württemberg. (Quelle: Landtag Baden-Württemberg)

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